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Interview mit Diplom Sommelier Peter Jobst

Seit Juni 2018 fügen Sie dem Schlosshotel-Erlebnis eine besondere Note hinzu: eine, die man riechen, schmecken und fühlen kann.

Was entscheidet letztlich darüber, ob Wein wirklich zum Erlebnis wird?

Ich würde sagen: das Gesamtbild aus Ambiente, professioneller Empfehlung, persönlichem Service und dem passenden Essen. Für unseren Beef Club haben wir beispielsweise eine kleine Selektion unserer umfassenden Weinkarte zusammengestellt, die den kräftigen Fleischgenuss dort ideal begleitet. In meinen Augen wird Wein aber nur dann zum Erlebnis, wenn er von einer Person serviert wird, die Wein lebt und eine Passion dafür hat.

Was hat Ihr Herz für das Thema Wein geöffnet?

Meine erste Wintersaison im Jahr 2011, als ich in einem Hotel gearbeitet habe, in dem Wein ein großes Thema war. Dort habe ich die Vielfalt, die verschiedenen Geschmäcker und die verschiedenen Vorlieben der Gäste kennengelernt. Welche Weine sind Ihre persönlichen Favoriten? Prinzipiell trinke ich jeden Wein gerne, doch meine Liebe gilt den klassischen Bordeauxweinen oder deutschen Rieslingen.

Welche Weine sind Ihre persönlichen Favoriten?

Prinzipiell trinke ich jeden Wein gerne, doch meine Liebe gilt den klassischen Bordeauxweinen oder deutschen Rieslingen.

Wo haben Sie Ihr „schönstes Glas“ getrunken?

Auf der Terrasse der Hostellerie de Plaisance während meiner ersten Weinreise nach Saint-Émilion in Bordeaux. An diesem Novemberabend haben wir bei über 20 Grad bei Sonnenuntergang eine Flasche Champagner getrunken. Ganz entspannt und mit Vorfreude auf die kommenden Tage. Alles in diesem Moment war genau stimmig.

Gibt es „Wein-To-Dos“, die man auch zuhause unbedingt befolgen sollte?

Auf jeden Fall! Ganz wichtig ist die richtige Temperatur des Weines, da wir sonst dem Aroma im Glas schaden. Weißwein ist ideal gekühlt bei 9 bis 12 Grad, Rotwein bei 14 bis 18 Grad. Gereifte Rotweine sollte man zudem bei gutem Licht dekantieren, um den Wein vom Depot zu trennen. Wenn man die Möglichkeit hat, sollte man für kräftige Weine ein größeres Glas verwenden, für klassische Weißweine reicht ein kleineres Glas.

Was begeistert Sie am Schlosshotel Fiss?

Für mich ist es die Herausforderung, in einem so großen und luxuriösen Hotel den Weinkeller leiten zu dürfen und die Möglichkeiten auszuschöpfen, die ich hier als Sommelier habe. Das fängt mit der Vielfalt der Gäste und unserer großen Weinkarte an. Es ist mir ein Anliegen, dass ich immer wieder Geheimtipps ins Sortiment aufnehmen und Winzer fördern kann.

Was begeistert Sie an der Region?

Das viele schöne Wetter und die Lage. Obwohl wir direkt im Skigebiet liegen, ist die Stadt Innsbruck nur eine Stunde entfernt.